2.5 Training für päd. Berufsschulen

Ronald Fromm bei Spezialtraining für pädagogische Berufsschulen. Hier beschreibt er gerade, was Worte und Pistolenkugeln gemeinsam haben.

Regelmäßig kommt es nach der Berufsausbildung zu Situationen, in denen die Berufs-Neuankömmlinge sich überfordert oder alleine gelassen fühlen. Einhergehend damit, kommt es besonders im HZE-Bereich nicht selten vor, dass die „Neuen“ Kollegen mit Kindern oder jungen Erwachsenen betraut werden, welche sehr verhaltensoriginär und teilweise auch körperlich übergriffig sind. Dieses endet traurigerweise oft in Tränen und Verletzungen, sowohl beim „Neuen“ Kollegen als auch dem ihm anvertrauten Kind oder jungen Erwachsenen. 

Symptome für derartiges Einrichtungsgebaren sind unter anderem ein hoher Krankenstand sowie eine hohe
Personal-Fluktuation.

Beides, sowohl der hohe Krankenstand, als auch die hohe Personal-Fluktuation sind weder im Sinne der Klienten, des Personals, des Trägers sowie dem Jugendamt als Auftraggeber.

Um dem Genannten vorzubeugen, bietet das (KLT) eine Übungsplattform, in welcher der „Worst Case“ (klassische Alltagssituationen eines Erziehers/Sozialpädagogen/etc. 😊) schon einmal miteinander beleuchtet und bearbeitet werden kann, sodass der Berufsanfänger mit weniger Bauchschmerzen in seinem zukünftigen Arbeitsfeld anfangen kann.

Im Allgemeinen werden die gemeinsam erarbeiteten Lösungen mit den Kursteilnehmern getestet und trainiert. Denn: Das Gehirn ist nur bedingt in der Lage, gespielt erzeugten Stress, von echtem Stress zu unterscheiden. Rückmeldungen seitens der Gerichtspolizei, welche wir hierzu über die Jahre haben sind, dass diese Art des Trainings zwar nicht die beliebteste war/ist, sich aber für den Ernstfall als äußerst hilfreich herausgestellt hat. 

Für das Training selbst, haben wir verschiedene Grundsätze unsererseits. Wir nehmen uns Zeit für ihre eigenen Erfahrungen. Dadurch können Sie sich gegebenenfalls einmal psychisch entlasten und wir können Neues dazulernen. Wir haben die Lösungen nicht gebucht, sondern diese stecken in Ihnen/Ihrer Einrichtung, etc. selbst. Wir agieren nicht sokratisch sondern nondirektiv. Das bedeutet, wenn wir mit Ihnen an ihrem eigenen Problem arbeiten, wird die Problemlösung stets aus Ihren und unseren Gedanken entstehen. Für das KLT-Team sind Sie der Profi für Ihr Problem und nicht wir. Die Lösung steckt also schon in Ihnen, wir müssen diese nur gemeinsam finden😊.