2.4 Training für Schulen

Ronald Fromm doziert an Schulen über das Thema Mobbing und die dahingehend wesentliche Rolle des Lehrers.

Derzeit ist es so, dass eine Vielzahl von Phänomenen zusammenkommen, die es Lehrern schwermachen den Unterricht zu geben und lernwilligen Schülern es erschweren, dem Unterricht zu folgen. Gleichzeitig treffen die Lehrer oft auf Externe, welche eine hohe Erwartungshaltung an Schule (Lehrer) haben und eine Wirtschaft, welche signalisiert, dass die Schulabgänger nur unzureichend auf die Lehre/Fachschule/Studium vorbereitet sind. 

Zusätzlich kommt hinzu, dass bereits Kinder in sehr jungem Alter, Erwachsene (Lehrer eingeschlossen) nicht mehr ernst nehmen und dieses teilweise mithilfe Gewalt, ihrem Gegenüber deutlich machen.

Sichtbare Phänomene seitens der Schule sind diesbezüglich, ein hoher Krankenstand sowie ein allgemeiner Lehrermangel (dieser besteht ohnehin, wird aber noch einmal durch die genannten Probleme verstärkt).   

Aus diesem Grund, hat in Bezug auf Gewalt, das (KLT) ein Programm für „Schule“ entwickelt, welches dieser ermöglicht, eine gewaltfreie Philosophie zu etablieren, sodass Unterrichten und Lernen wieder Spaß machen.

Voraussetzung für dieses Angebot sind in einem ersten Schritt eine Veränderungsbereitschaft der „Schule“ (Direktorium, Lehrer) sowie der Eltern. Im Idealfall auch des Schulamtes sowie des Bildungsministeriums und in einem letzten Schritt, der Schüler selbst. 

Dieses beinhaltet für das Lehrer-Kollegium, dass dieses gemeinsam die erarbeiteten Dinge zur Gewaltreduzierung vertritt. Für die Eltern bedeutet dieses, dass diese aktiv die Etablierung der gewaltfreien Philosophie mit vertreten und unterstützen.

Aus bisherigen Erfahrungen hat sich gezeigt, dass kaum ein Elternteil gegen die Etablierung einer gewaltfreien und respektvollen Philosophie war, gerade auch, wenn diese die positive Entwicklung des eigenen Kindes förderte.

Grundsätzlich wird das KLT nur mit dem dazugehörigen Klassenleiter zusammen durchgeführt. Idealerweise lässt die „Schule“ jedoch Lehrer zu (KLT) Trainern ausbilden. Diese könnten zum Beispiel Lehrer sein, welche einen allgemein bekannten, guten Zugang zu den Schülern haben und von diesen respektiert werden. Auch kann eine dahingehende zertifizierte Lehrerweiterbildung stattfinden.

Im Allgemeinen werden die gemeinsam erarbeiteten Lösungen mit den Kursteilnehmern getestet und trainiert. Denn: Das Gehirn ist nur bedingt in der Lage, gespielt erzeugten Stress, von echtem Stress zu unterscheiden. Rückmeldungen seitens der Gerichtspolizei, welche wir hierzu über die Jahre haben sind, dass diese Art des Trainings zwar nicht die beliebteste war/ist, sich aber für den Ernstfall als äußerst hilfreich herausgestellt hat. 

Für das Training selbst, haben wir verschiedene Grundsätze unsererseits. Wir nehmen uns Zeit für ihre eigenen Erfahrungen. Dadurch können Sie sich gegebenenfalls einmal psychisch entlasten und wir können Neues dazulernen. Wir haben die Lösungen nicht gebucht, sondern diese stecken in Ihnen/Ihrer Einrichtung, etc. selbst. Wir agieren nicht sokratisch sondern nondirektiv. Das bedeutet, wenn wir mit Ihnen an ihrem eigenen Problem arbeiten, wird die Problemlösung stets aus Ihren und unseren Gedanken entstehen. Für das KLT-Team sind Sie der Profi für Ihr Problem und nicht wir. Die Lösung steckt also schon in Ihnen, wir müssen diese nur gemeinsam finden😊.